Jugendfeuerwehr-Wettkampf in Menteroda: Bad Tennstedter sichern sich zwei Podestplätze

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Beim Bundeswettbewerb für Jugendwehren in Menteroda kämpfte auch die Freiwillige Feuerwehr aus Struth um wertvolle Punkte. Foto: Klaus Dreischerf



Als würdiger Gastgeber präsentierte sich die Freiwillige Feuerwehr Menteroda bei nahezu optimalen Bedingungen mit der Austragung der Wettkämpfe des Bundeswettbewerbs für Jugendfeuerwehren und der Gruppenstafette für die Sechs- und Zehnjährigen. Kreisjugendwart René Scharfenberg aus Bad Tennstedt konnte dazu insgesamt zwölf Mannschaften aus dem gesamten Unstrut-Hainich-Kreis begrüßen. Wie er in seinem Resümee andeutete, habe er noch vor einer Woche aufgrund der wenigen Meldungen einige Bedenken gehabt, diesen Leistungsvergleich überhaupt durchführen zu können. Doch kurz vor Meldeschluss kam doch noch ein recht ansehnliches Feld an Jugendfeuerwehren zusammen. In diesem Zusammenhang ging sein Lob nochmals an die Wehr der Gastgeber für Ausrichtung und Organisation. Nicht zuletzt an alle ehrenamtlichen Helfer und Wertungsrichter, die die Leistungen der Jugendlichen bei den einzelnen Wettkämpfen sachkritisch beobachteten und entsprechend auswerteten.

Ausbildungsstand auf einem guten Niveau
Die Wettkampfregeln und Vorgaben sind beim Bundeswettbewerb konkret festgelegt, der sich in zwei Teile gliedert. Bei Teil A muss die Mannschaft einen Löschangriff mit Wasserentnahmestelle Unterflurhydrant und eine Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer absolvieren. Der B-Teil beinhaltet derweil unter anderem einen 400-Meter-Hindernislauf, das Mitführen einer Krankentrage durch fünf Läufer und verschiedene Knoten an Gestell und Saugleitung zu befestigen. Dieser Bundeswettbewerb für Jugendfeuerwehren soll den feuerwehrtechnischen Anteil der Ausbildung im Rahmen eines Wettbewerbes fördern, heißt es offiziell dazu. In drei Teile gliedert sich die Gruppenstafette für die sechs- bis zehnjährigen Feuerwehrleute. Dazu gehören zum Anfang das fachgerechte Ausrollen von verschiedenen Schläuchen, ein Wissenstest zu den Themen Brandschutz, Feuerwehrtechnik und Allgemeinbildung. Zum Schluss folgt auch hier ein Knotentest, wo vorrangig das Anfertigen von einem "Mastwurf" und der "Kreuzknoten" von den Wettkämpfern gefordert ist. Erfreulich war, wie der Wettkampftag zeigte, zu konstatieren, dass der Ausbildungsstand bei den Jugendfeuerwehren des Kreises auf einem guten Niveau ist. Beim Bundeswettbewerb gingen die Nachwuchsfeuerwehrleute aus Bad Tennstedt mit erreichten 1373 Punkten als Sieger hervor. Tottleben folgte knapp dahinter mit 1368 Punkten. Platz drei sicherte sich schließlich die Jugendwehr aus Diedorf mit 1307 Zählern. In der Gruppenstafette dominierte die Jugendwehr aus Langula mit 892 Punkten vor dem Team aus Kammerforst, das 880 Punkte erreichte. Den dritten Platz belegte die Jugendwehr aus Bad Tennstedt mit 875 Punkten. Betrachtet man das Endklassement, so gehörten die Starter aus Bad Tennstedt mit einem ersten und einem dritten Platz zu den erfolgreichsten Wettkämpfern an diesem Tag.

BILD & TEXT QUELLE: THÜRINGER ALLGEMEINE KLAUS DREISCHERF


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